

Bis zur Zerstörung beim Stadtbrand 1812 residierten hier die Kaiser des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation. Um 1690 ließ Kaiser Leopold I. das Kloster um einen Gäste-Trakt erweitern. 1697 wohnte August der Starke, Kurfürst von Sachsen, einige Wochen hier. Am Kalvarienberg konvertierte August dann heimlich zum Katholizismus, eine Voraussetzung für seine spätere Wahl zum polnischen König. Als Dank für die Konversion forderte die Stadt Baden eine neue Glocke – die polnische Dankesgabe kam aber erst 1991. Die Stadt Baden baute dafür einen neuen Glockenturm in Leesdorf. 1826 kaufte Kaiser Franz II./I. das ehemalige Kloster für seinen Hof. Der Gebäudekomplex ist heute im Eigentum der Republik und dient als Gymnasium.
Eine ambitionierte Lösung zeigt ein Plan des Hofbaurates: Anstelle des Wirtschaftsgebäudes gibt es einen nahezu quadratischen Klausurhof, der das kaiserliche Badehaus (Frauenbad) direkt mit dem kaiserlichen Wohnhaus (Augustinerkloster) verbindet.
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