

Im Mittelalter waren die größten Grundherren in Baden die Klöster. Die Stifte hatten sogenannte „Freihöfe“, die der Verwaltung des Besitzes dienten. Diese waren immer integraler Teil der Stadt, selbst wenn sie außerhalb der neuen Stadtmauer lagen wie das Spitalsviertel (Heiligenkreuzer Hof, Bürgerspital, Stadtgasthof Schwarzer Bock und Brauerei). Die ausgedehnten Besitzungen des Heiligenkreuzerhofs wurden von der Mauer sogar durchschnitten und erst 1811 durch Schleifung des Heiligenkreuzertors baulich an die Stadt angeschlossen.
Der Heiligenkreuzerhof hatte eine Kapelle mit gotischem Kreuzrippengewölbe, ein Wohngebäude für erholungsbedürftige Gäste und, inmitten der Stifteigenen Weingärten, ein Badehaus, benannt nach Leopold, dem Gründer des Stiftes Heiligenkreuz. Wie passend: Heute überschaut die Hauervinothek den (Brusatti)Platz, wo früher der Heiligenkreuzer Wein wuchs.
Im Jahr 1834 kletterte ein wagemutiger Seiltänzer aus der berühmten Zirkusfamilie Knie den Turm der Magdalenenkapelle hinauf und wieder hinab.
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