

300 Waggons Sand rollen 1926 aus einer Donaubucht bei Melk nach Baden. Ihr Ziel: ein Strand mitten in der Kurstadt. Nach Plänen des Architekten Alois Bohn entsteht ein modernes Freibad im Stil der Spätsezession – mit Kabanen, Sonnenterrassen sowie Mosaiken und Glasmalereien. Adria-Gefühl trifft hier auf Kurtradition: Die Sportbecken sind mit Wasser aus Badener Heilquellen gefüllt. Der Bau wird zu einem großen Arbeitsbeschaffungsprojekt; zeitweise arbeiten mehrere tausend Menschen auf der Baustelle. Seit 1951 gehören auch zwei „Wandln“ zur Anlage – kleine Becken mit reinem Schwefelwasser, in denen man verweilt statt zu schwimmen.
Quelle: Josefsplatz Tiefenbohrungen und Marienquelle
Ein bemerkenswerter Zufall: Am selben Kalendertag – dem 24. Juli – wurde Baden 95 Jahre nach der Eröffnung des Strandbades UNESCO-Welterbe.
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