

Ursprünglich stand hier das rechteckige Mini-Bad des Stiftes Heiligenkreuz. Der Verkauf an die Stadt Baden und ein großzügiger Neubau im klassizistischen Stil brachten wenig Gewinn, trotz der malerischen Lage inmitten von Weingärten. Denn nur die ärmeren Kranken kamen, den Wohlhabenden war es zu kalt. Die Eintrittspreise stiegen zwar mit Einbau eines neuartigen Dampfapparates (1827), doch blieb der Erfolg als Dunst-, Dusch-, Regen- und Tropfbad bescheiden. Nach dem 2. Weltkrieg hatte eine Mineralwasser-Firma die gewinnbringende Idee, hier „Peregrini-Tafelwasser“ aus der Marienquelle abzufüllen (bis 1975). Und tatsächlich, angereichert mit süßem Fruchtsaft wurde das kühle Schwefelwasser regional bekannt und beliebt. Seit 1995 ist das Leopoldsbad Sitz der Tourist Information Baden.
Quelle: Leopoldsquelle (eine der kühlen Quellen mit 25,2 °C), Marienquelle (Tafelwasser-Abfüllung)
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