

„Die böhmischen Mineral- und Reinigungsbäder sind für uns uninteressant; die Trinkanstalten sind derart großartig, dass Baden nie konkurrieren kann. Da die Trinkkur immer Nebensache bleiben wird, wäre, bei aller Großartigkeit eines Säulenganges im Park, das Geld auf Verbesserung der Bäder besser angelegt.“
Franz Habel - 1838
Niemand könne den Trinkanstalten der tschechischen Kurstädte das Wasser reichen, berichtete Badearzt Franz Habel nach einem Spionagebesuch bei der Konkurrenz. Trotzdem schwappte dieser Trend auch zu uns nach Baden. Getrunken wurde das Schwefelwasser aus der Ursprungsquelle, Leopoldsquelle und Marienquelle entweder pur oder gemischt, zum Beispiel mit frischer Milch und Kalbsmagen, wie Habel extra empfahl. Eine Trinkmöglichkeit beim Ursprung gab es seit Mitte des 18. Jahrhunderts. Eine eigene freistehende Halle wurde 1842 dafür (aus Holz?) erbaut, und wich ein Dreivierteljahrhundert später der modernen Art-Deco Trinkhalle aus Beton, die wir heute noch bewundern. Unter Einbeziehung der Ursprungsquelle schuf Architekt Josef Fischer auch gleich ein großes Foyer dazu, das heute als Restaurant des Congress-Casinos dient.
Quelle: Ursprungsquelle
Beim Bau des Kurhauses 1885/1886 wich die ursprüngliche Trinkhalle einem Wandelgang aus Holz.
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