Fußbaden macht glücklich

Am 15. August 1924 wurde in Baden eine neue Thermalquelle erschlossen: die Marienquelle. Benannt wurde sie nach Maria Kollmann, der Ehefrau des damaligen Bürgermeisters Josef Kollmann. Mit einem Zufluss von rund 50 Litern pro Sekunde zählte die Marienquelle zu den ergiebigsten Quellen der Stadt und speist bis heute das Thermalstrandbad Baden. Ihr warmes, schwefelhaltiges Wasser wurde traditionell für Trinkkuren und Fußbäder genutzt. Der Badener Medizinalrat Franz Gruber beschrieb die Wirkung eines solchen Fußbads geradezu euphorisch: Es fördere Lebensfreude, Leistungsfähigkeit und ein deutliches Gefühl des Wohlbefindens.

Quelle: Marienquelle

Um die Quelle einzufassen, wurde ihre Austrittsstelle im Flussbett mit einem Abhorchapparat ermittelt.

damals heute
Damals: Marienquelle mit Löwenbrücke © Stadtarchiv Baden
Heute: Marienquelle 2020 © Sailer
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