

Entdeckt wurde die Franzensquelle erst 1802. Es sollten noch 25 Jahre vergehen, bis die k.k. n.ö. Landes-Regierung darüber ein „geschmackvolles, ganz zweckmäßig eingerichtetes“ Badehaus errichtete und es nach dem regierenden Kaiser Franz II./I. benannte. Das Bad war für ärmere Gäste bestimmt, und zu gewissen Stunden für die Kranken im Wohltätigkeitshaus und Marienspital kostenlos zugänglich. Ab den 1950er Jahren wurde im Bad nicht mehr nur geplanscht, sondern mit speziellen Übungsgeräten sogar unter Wasser geturnt. Die neumodische Unterwassertherapie sollte die Beweglichkeit der Patientinnen und Patienten verbessern. Von 2004 bis 2020 war hier ein türkisches Hamam beheimatet.
Quelle: Franzensquelle (wird 1802 am Ufer des Schwechatbaches gefasst)
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Google Maps. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen