Bäder-Superlative: Das Kälteste

Jahrhundertelang entsprang unbeachtet zwischen den Bädern des Stiftes Heiligenkreuz und des Klosters Klein-Mariazell die kälteste Heilquelle von Baden. Mit durchschnittlich 22°C ist das Wasser für ein Halb- oder Vollbad zu kalt, wenn auch die Temperatur der Peregriniquelle stark schwankt. Im Jahr 1926 wurden sogar 30°C gemessen. In der Mitte des 18. Jahrhunderts kamen Fußbäder in Mode. Die Stadtväter erwarben den Wasseraustritt, bauten im Jahr 1770 ein bescheidenes Badehaus darüber und richteten ein Fußbad ein. Heute gehen wir am Weg von der Römertherme zur Marchetstraße achtlos am Peregrinibad vorbei. Dabei verdient es als einziges in seiner Grundsubstanz erhaltenes Bad aus der Zeit vor 1800 unsere Aufmerksamkeit. Beachtenswert ist der barocke Dunstabzug auf dem Dach. Heute ist dort ein Büro der städtischen Heilquellen-Administration.

Quelle: Peregriniquelle

Der Zierbrunnen mit dem Schwefelwasser der Peregriniquelle ist durchgehend in Betrieb.

Quelle
Peregriniquelle 22 °C
KURSTADT
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 in Baden