Von 27. bis 30. Mai 2026 trafen sich die Great Spa Towns of Europe zur 8. Generalversammlung im französischen Vichy und tauschten sich zu Denkmalpflege, Klimaanpassung und Tourismus aus. Besonderes Interesse galt dem neuen Wasserspiel „Les Onze Jaillissantes“, bei dem elf Fontänen die elf Great Spa Towns symbolisieren und zeigen, wie historische Kurorte ihre Badetradition zeitgemäß weiterentwickeln können.
Vichy investiert derzeit umfangreich in die Weiterentwicklung seines historischen Kurviertels. Insgesamt fließen rund 100 Millionen Euro in die Revitalisierung historischer Gebäude, öffentlicher Räume und touristischer Infrastruktur. Das Herzstück ist der Parc des Sources, der 2025 nach umfassender Restaurierung wiedereröffnet wurde und heute erneut zentraler Treffpunkt des öffentlichen Lebens ist. Allein seine Restaurierung kostet 31 Millionen Euro. Rund 70 Prozent der Finanzierung stammen aus Fördermitteln von Staat, Region und dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung – ermöglicht durch den UNESCO-Welterbestatus.
Auch touristisch zeigt die Auszeichnung Wirkung: Vichy-Bürgermeister Frédéric Aguilera berichtet von einem deutlichen Besucherzuwachs seit der UNESCO-Einschreibung.
Mit dabei waren: Bürgermeisterin Carmen Jeitler-Cincelli, Gemeinderat Herbert Dopplinger und Sitemanagerin Alexandra Harrer